Herrlich - Position zum Umbau der Bergmannstraße



Die Bergmannstraße in Kreuzberg ist eine über viele Jahrzehnte gewachsene Geschäftsstraße, zumindest in dem Teil, um den es bei diesem Vorhaben geht. Knapp 500 m gelebte Infrastruktur, links und rechts über 90 Geschäfte, Kneipen, Restaurants, Lebensmittelfilialisten und einem Gesundheitszentrum. Die Marheineke-Markthalle an einem Ende, der Mehringdamm und der Kreuzberg am anderen.

Eigentlich alles schick, bis auf Kleinigkeiten: Der Autoverkehr hält sich zu wenig an die vorgegebenen 30 Km/h, die Fahrräder fahren sehr wuselig und leider oft auch auf dem Gehweg. Der Lieferverkehr blockiert die 2. Reihe und abgestellte Fahrräder auf dem Gehsteig machen diesen zum Teil sehr eng für die Fußgänger. Ein Überqueren der Straße fällt nur routinierten Urbanisten leicht, Touristen und Menschen
mit Einschränkungen scheitern.

Der größte Teil dieser Ärgernisse ließe sich durch eine konsequente Kontrolle der bestehenden Regeln der STVO aus der Welt schaffen.
Hier wäre das Ordnungsamt und Herrn Henkels Polizei gefragt! Die wollen ihre Rolle aber wegen der Personalnot nicht spielen.
Also wird das Stück neu inszeniert: die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung übernimmt die Regie (sie liebt es, ohne Verantwortlichkeit in die Bezirke hinein zu fummeln).  Sie bietet hier ein Modelprojekt für die „Fußverkehrsstrategie“ aus dem Jahr 2011 an...
auf Antrag des Bezirkes. Böse ist, wer Böses dabei denkt! Ja, wir sind böse!
Eine moderne Verkehrsstrategie für Berlin liegt voll im Aufgabenfeld der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung! 
Ein Verkehrskonzept für den wachsenden Radverkehr – ebenfalls Aufgabe dieser Verwaltung. In beiden Fragen klägliches Stückwerk!

Jetzt, mit einer Verzögerung von mindestens vier Jahren wird die Fußverkehrsstrategie mit drei ersten „Modellprojekten“ umgesetzt: Modellprojekt 1 = Massenstraße in Schöneberg erntet den Bundesdeutschen Spott. Alles wartet auf schönes Wetter, um sich die Pleite schönzugucken. Derweil haben die Skater schon mal die kalten Stahlbänke als ihr „urbanes Handicap“ entdeckt.

Wie viel Kleinmütigkeit und Verzagtheit steckt eigentlich in dieser Senatsverwaltung?
Wie blöd muss ein Bezirk sein, um sich so am Nasenring durch seine Straßen ziehen zu lassen?
Wir wollen keine entseelte Bergmannstraße, in der die Anwohner und Besucher über die Installationen stolpern müssen,
mit denen sich die Planer verwirklicht haben!

Ja - es braucht mehr und verbesserte Querungsmöglichkeiten für Fußgänger!
Ja - der Autoverkehr muss auf die 30 km/h runtergeregelt werden!
Ja - es braucht Abstellplätze für Fahrräder, die nicht die Bürgersteige blockieren!
Ja - der zunehmende Lieferverkehr (auch für die Haushalte) braucht gesicherten Raum!
Ja - vor dem Gesundheitszentrum braucht es Raum für liefernde LKW und wartende Krankenwagen!
Ja - eine einheitliche Vorfahrtsregelung rechts vor links auf der ganzen Strecke!
Ja - ein paar Bänke und grün um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Aber keine neue Party-Strecke!
Ja - die dann verbleibenden Parkplätze in der Bergmannstraße erhalten!

Ist das zu viel verlangt?

Michael Becker und Gundula Hoburg

Herrlich - vorfreudigWeihnachten steht vor der Tür!


Wem es noch nicht aufgefallen ist: wir bewegen uns stramm auf Weihnachten zu!

Um den Geschenke-Einkaufs-Stress etwas zu entschärfen, haben wir uns entschlossen, Ihnen auch dieses Jahr Zeit zu schenken.

Am 4. Dezember 2016 (2.Advent) und am 18. Dezember 2016 (4.Advent)
sind wir von 13:00 - 18:00 Uhr bei Herrlich zu sprechen.
Heilig Abend und Silvester nur von 10.00 - 14:00 Uhr :-)

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Einer geht noch!

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Markttage bei Herrlich- Männergeschenke

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